Bau: Zuschüsse & Förderungen

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Bares Geld fürs Bauen

Wichtiger Posten bei der Hausfinanzierung sind Zuschüsse und Förderungen. Wer vergisst, diese zu beantragen, der verschenkt bares Geld. Unterstützungen sind vielfältig - der Staat fördert sowohl (Neu-) Bau, als auch Massnahmen zur Modernisierung oder Altbau Sanierung, insbesondere wenn es Energie sparen hilft.

Zuschüsse & Förderungen: Mitnehmen, was geht

Bauen: Zuschuesse und Foerderungen

Zuschüsse & Förderungen

Förderungen sind staatliche Hilfen für Bau und Modernisierung, meist als Zuschüsse für Investitionen (z.B. durch das Bundesamt für Wirtschaft und Aussenkontrolle - BAFA), oder als billige Kredite und zinsgünstige Darlehen (z.B. vergeben durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau - KfW). Die finanziellen Unterstützungen sind vielfältig, es empfiehlt sich auch zu klären, ob kombiniert werden kann. Informationen über das Was/Wofür/Wieviel der Förderprogramme sind am Besten direkt an entsprechender Stelle einzuholen, oder über die Hausbank. Weniger bekannt: Auch auf Länderebene sind Förderungen möglich - so gewährt beispielsweise das Bayerische Wohnungsbauprogramm für Neubau, Umbau oder Erwerb günstige Darlehen und Zinsverbilligungsprogramme; und auch auf kommunaler Ebene lohnt es sich manchmal nachzufragen, so z.B. für barrierefreies Wohnen beim Sozialamt.
Förderungen sind i.d.R. limitiert, d.h. es gibt sie nur, solange der Fördertopf gefüllt ist. Der Gesetzgeber stellt üblicherweise einen Jahresetat zur Verfügung. Die Förderungen sollen daher immer vor Baubeginn, in einem Frühstadium der Planung geprüft und entschieden werden. Daran im Anschluss die Förderung beantragen. Einmal schriftlich zugesagt, dürfen Sie damit dann kalkulieren.

Kauf, Neubau, Umbau, Sanierung, Energie sparen: KfW

Die KfW Bankengruppe hat interessante Modelle, die vor Planungsbeginn zu prüfen sind. Möglich sind Förderungen für ein KFW Haus 55 (Energieeffizienzhaus oder Passivhaus). Förderfähig wäre hier z.B. das Wohnhaus, nicht jedoch die Einliegerwohnung oder das Appartment. Weitere KfW Förderprogramme gibt es für barrierefreies Wohnen, erneuerbare Energie, Energie-effizientes Sanieren und Modernisieren, oder Wohnungskauf. So kann etwa das KfW Programm 141 ("Modernisierung") bis zu 100% der Kosten als Darlehen umfassen. Im Programm 455 ("altersgerechtes Umbauen") kann ein Zuschuss für Umbau oder Kauf beantragt werden; und die Programme 151 und 152 ("Energieeffizientes Sanieren") finanzieren ebenfalls bis zu 100% als Darlehen. Auch für Geothermie oder Biomasse gibt es Förderprogramme.


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Energieberater & erneuerbare Energien: BAFA

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Energieberatung vor Ort; ein Energieberater wird dann Ihr Haus prüfen im Hinblick darauf, welche Energieeinsparungsmassnahmen sinnvoll sind. Und das "Marktanreizprogramm" des BAFA fördert ebenfalls den Bereich erneuerbare Energie - von der Solarthermie über Biomasse und Pellets bis hin zum Einsatz von Wärmepumpen.

EEG und Solarstrom

Nicht vergessen werden darf, wenn es um Fördermittel für Immobilienbesitzer geht, das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG. Es regelt die Modalitäten, wonach Netzbetreiber Strom abnehmen und vergüten müssen, der aus erneuerbaren Energien stammt.

Förderprogramme: Sinn oder Unsinn?

Förderungen, Zuschussprogramme und Subventionen sind abhängig von dem politischen Willen der jeweiligen Regierungen. In Zeiten des knappen Geldes werden diese zurückgefahren, denn es ist kein Geld da, um all diese Dinge zu finanzieren. Somit immer auch ein wenig ungerecht. Beispiel Photovoltaikanlagen: Grossinvestoren, die 1999 in einen Photovoltaikpark investiert haben, freuen sich bis 2024 über etwa 15% Rendite pro Jahr. Der einzelne Wohnungsbesitzer zahlt hierfür aber die Zeche, in Form von immer höheren Stromkosten.
Und manchmal gehen staatliche Förderprogramme auch komplett nach hinten los: Wurden z.B. bis vor wenigen Jahren die Rapsöl oder sogar Palmölheizungsanlagen bezuschusst, ist man schnell wieder davon abgekommen. Denn viele Bauern hatten umgestellt auf die pflanzliche Ölproduktion, mit der Folge, dass durch den grossen Platzbedarf ölproduzierender Pflanzen Getreideanbauflächen knapp wurden. Grotesk, wenn in vielen Teilen der Erde Familien Hunger leiden, weil Bauern anstatt Getreide nun Raps anpflanzen - zum Heizen oder Autofahren (Bio Diesel).


 

 

 

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