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Wohnen und Leben

Der Begriff der Wohnung, des Wohnens allgemein, ist heute ein anderer als noch zu Zeiten unserer Grosseltern. Nur 2 Beispiele: Leben, Wohnen und Arbeiten wollen heute zunehmend verbunden werden; und die Lebens-Form der Ehe hat an Bedeutung verloren (Stichwort: Lebensabschnitts-Partner, Patchwork Familie). Das hat Auswirkungen auf moderne Wohnformen und Bauen.

Leben? Wohnen? Arbeiten? Momentaufnahme in der City

Wohnung

Haus, Wohnung, Wohnungsbau

Auch "Mobilität" wird heute anders definiert. Wer früher bauen oder eine Wohnung kaufen wollte, für den war der Weg zum Arbeitsplatz ausschlaggebendes Argument. Heute ist, Internet sei dank, oftmals ein schneller Internetanschluss wichtiger. Aber ob nun urbane Single Wohnungen, das klassische Eigenheim im Grünen für die Familie, oder Konzepte fürs Wohnen in grösseren Gemeinschaften: Als Architekten spüren wir zwar die sich ändernden (Wohn-) Bedürfnisse beim Wohnungsbau; aber wie der Bauherr letztlich leben möchte, darauf hat der Architekt keinen Einfluss. Wir können Funktionen bzw. Funktionalitäten im Haus immer nur vorschlagen.
Der Bauherr entscheidet, ob das Badezimmer ohne Türen neben dem Schlafzimmer sein soll, ob im Haus ein Büro nötig ist, ob das Wohnzimmer mit Wohnküche ausgestattet wird, ob Terrasse statt Balkon, oder wie Er/Sie in 20 Jahren leben möchte. Deswegen ist die Funktionalität vom gewünschten Haus im Vorfeld so genau wie möglich zu definieren. Eine offene Wohnküche zum späteren Zeitpunkt in eine Küche mit Türe umzuwandeln ist nunmal aufwändig (höherer Platzbedarf). Wohnwünsche und Parameter des Bauherren sind also massgebend - im Sinne des Wortes.
Fakt aber bleibt: Die eigene Wohnung ist nach wie vor für viele ein zentraler Lebensentwurf. Nicht zuletzt deshalb hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Initative "Wohneigentum stärken" ins Leben gerufen.

About: Raum und Wohnräume

Das klassische Wohnzimmer ist aus der Mode gekommen. Moderne Planung spricht heute von "Bereichen" - also einem offenen Wohn-Bereich, an den andere Funktionalitäten konstruktiv angegliedert sind, wie etwa ein Kaminbereich, oder der Essbereich. Wir sprechen auch von Aktivitäts- und Ruhebereichen. Auch das Schlafzimmer hat sich gewandelt: Schlafzimmer sind immer mehr Multi-Funktionsräume. Sie sind Fernsehzimmer, Musikzimmer, Lesebereich, Rückzugsbereich, Mini Büro oder kinderfreie Zone, und fallen heute oft 30 m2 und größer aus.


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Zuschnitt, Planung und Entwurf

Was den Zuschnitt der Wohnräume angeht, so sollten diese rechtwinklig sein, das macht es im Anschluss am einfachsten diese einzurichten. Auch lohnt es sich, bereits beim Entwurf an Stauraum zu denken. Bauherren wünschen sich in ihren Wohnungen zunehmend eingebaute Schränke, in Schlafräumen auch begehbare Schränke. Da Einbauschränke die Raumnutzung definieren, muss gut überlegt sein, wo der Einbauschrank stehen soll. Bei offenen Wohn-Themen empfehle ich wenigstens bauliche Trennungen vorzunehmen, also eine offene Küche beispielsweise mit einer Wandscheibe zumindest teilweise trennen.
Weiterer wichtiger Punkt: Sie sind heute jung, aber was ist in 25 Jahren? Vielleicht leben Sie mit Eltern/Schwiegereltern, Kinder und/oder Enkel im Haus? Womöglich ist eine Person auf den Rollstuhl angewiesen? Da empfiehlt es sich über ein Generationenhaus nachzudenken.
Doch Grundriss, Planung oder Konzept sind nicht alles. Nicht zu vergessen ist die Innengestaltung der Wände. Sei es Putz, Naturstein, Holz, oder sei es, dass man die Gesamterscheinung eines Zimmers durch eine Tapete verschönern kann.


Generationenhaus

Ein Generationenhaus ist ein Haus zum "Reinwachsen". Also ein Gebäude, das alle Bedürfnisse der verschiedenen Generationen berücksichtigt. Was bringt es denn auch, wenn die 80 jährige Oma alleine im großen Einfamilienhaus lebt, die nachwachsende vielköpfiger Generation sich aber in einer engen Etagenwohnung drängen muss. Um verschiedenen Generationen unter einen Hut (in diesem Falle: ein Dach) zu bringen ist es erforderlich, ein Gebäude teilbar zu machen, oder sich die Möglichkeit zu erhalten, dass man "reinwachsen" kann. Seien es kleinere Anbauten, oder ein Halbkeller, der zum Wohnkeller wird.
Die schwierigste Entscheidung beim Bau ist die Generationenhaus Größe. Üblicherweise sind Häuser zu groß oder zu klein, fast alle aber unterbinden durch falsche Planung ein späteres Wachsen. Der Generationenhaus Bau muss also durchdacht sein und die Familienplanung berücksichtigen.
Dies erscheint mir doch als mit die beste Wohnform: in unabhängigen Wohneinheiten leben mehrere Generationen nebeneinander, ohne sich gegenseitig in irgendeiner Form zu beeinträchtigen. Ein Haus soll schliesslich über Jahre dazu dienen, sich "zuhause" zu fühlen.

Einliegerwohnung

Eine Einliegerwohnung kann mehrfach genutzt werden: als Gäste-Appartment, als Büro, oder später für die Grosseltern (in 30 Jahren also sie selbst?). Das zugrundeliegende Konzept kann ein Anbau sein, ein Halbkeller, der später ausgebaut wird; oder Treppenhäuser, die im Bedarfsfall dann umgewandelt werden können in Gemeinschaftserschließungen, jedoch mit unterschiedlichen Wohneinheiten bzw. Einliegerwohnungen. Die einfachste Form ist, Platz für einen späteren Anbau zu lassen. Eine Einliegerwohnung ist also sehr empfehlenswert, selbst wenn zum Zeitpunkt des Hausbaus kein Bedarf bestand.

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