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Windkraft

Die Windkraft Einspeisevergütung nach dem EEG sieht für kleine Windkraftanlagen derzeit (2011) nur 9 Cent für die Kilowattstunde vor. Der Vergleich mit Solarstrom (= 28,7 Cent) zeigt: Die Windkraft Förderung ist geringer. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Doch das dürfte sich ändern, da das Ende der Atomkraftwerke absehbar ist und Alternativen gefunden werden müssen.

Saubere Energie: Windkraft

Windkraftanlage

Der Bau: Über Windräder, Rotorblätter & die Drehachse

Grund genug also darüber nachzudenken, ob Windenergie zur Strom-Gewinnung nicht auch für das private Haus eine Alternative ist. Bei Windkraftanlagen gibt es prinzipiell 2 Konstruktionsprinzipien: Windräder mit vertikaler oder mit horizontaler Rotationsachse. Bei der vertikalen Rotationsachse müssen die Rotorblätter nicht dem Wind nachgeführt werden, was konstruktions-technisch einige Vorteile bietet. So ist etwa für den Generator keine Umlenkung der Drehachse nötig. Warum dennoch das horizontal gelagerte Windrad populärer ist, liegt daran, dass dies in der Leistung allgemein als effektiver angesehen wird. Rotorblätter und die Maschinengondel stehen dank ihrer vertikalen Drehachse immer optimal zum Wind. Bei der Anzahl der Rotorblätter haben sich 3-Blatt-Rotoren als die physikalisch günstigste Variante durchgesetzt. Die Rotorblätter selbst können über 100 m groß sein; der dabei entstehende Geräuschpegel ist erheblich. Es wird aber viel daran gearbeitet (Form, Material, Aerodynamik etc.), um das Problem der Schallemission in den Griff zu bekommen.

Windkraftwerke - Strom aus Wind?

Nun liegt das eigentliche Dilemma der Windenergie in der Natur der Sache: Es gibt Regionen mit viel Wind (z.B. die Küsten, daher stehen auch dort die grossen Offshore Windparks), und Regionen mit wenig Wind. Windkraftanlagen stehen also sinnvollerweise immer im Verbund mit einer weiteren Quelle für die Stromerzeugung, die auch bei Windstille Strom produzieren kann. Das gilt sowohl im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang für grosse Windparks, wie im kleinen für die private Windkraftanlage. Was diese unstete Stromeinspeisung betrifft, so besteht also noch Forschungsbedarf, wie auch allgemein in puncto Stromspeicherung.


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Mini Windkraftanlagen & Klein Windkraftanlagen

Trotzdem machen Windkraftanlagen Sinn. Auch als Mini Windkraftanlage für das private Eigenheim. Und der Trend ist unverkennbar: wo früher noch Selbstbau angesagt war, gibt es heute diverse Anbieter. Die Installation erfolgt meist auf dem Dach oder im Garten. Windkraftanlagen Preise sind eine überschaubare Investition; Aufstellung und Montage kein Hexenwerk. Und auch Wartung oder laufende Kosten halten sich bei einer Windkraftanlage in Grenzen.
Aufgrund der erhöhten Last muss aber auch eine kleine Windkraftanlage statisch geprüft werden, man kann sie nicht so ohne weiteres auf dem Hausdach installieren. Ebenso sind private Windkraftanlagen auf dem Dach genehmigungspflichtig, denn sie greifen in eine Stadtstruktur ein. Eine Mini Windkraftanlage erzielt im Normalfall etwa 1 KW Strom, dieser kann nun in das Netz eingespeist oder eben selbst verwendet werden. Für 1 KW braucht man einen Rotorblatt-Durchmesser von 1,5m; darunter sollte eine gewisse Mindesthöhe eingehalten werden (2,5m). Man kommt also auch mit einer Mini Windkraftanlage schnell auf stattliche 4 m Höhe. Aber es gibt inzwischen viele interessante Entwicklungen, wie etwa noch kleinere Windräder mit 200 bis 300 W Leistung in Form von Schiffsschrauben, die auch weniger Geräusch entwickeln. Diese sind statisch akzeptabel (wenig Last), und eignen sich bestens zur Montage auf dem Dachfirst vom Wohnhaus.
Die grössere Variante der Mini Windkraftanlagen sind Klein Windkraftanlagen mit 3-5 KW Nennleistung. Hierzu sind aber bereits Rotorblattdurchmesser von etwa 8 m notwendig, also für übliche Privat Gebäude nur bedingt geeignet.


Betrieb und Genehmigung einer Windkraftanlage

Nun ist es bei all der Energiediskussion erstaunlich, dass die Technik der Mini Windkraftanlagen oder Klein Windkraftanlagen in Deutschland noch so ein Schattendasein führt. Ebenso erstaunlich: Die Genehmigung für Montage und Betrieb von Mini Windkraftanlagen ist noch nicht einheitlich geregelt. Wer sich das anschaffen möchte, muss Parameter der Sicherheit oder der Geräuschentwicklung erfüllen, und die können kommunal variieren. In Grossbritannien und Italien werden diese Anlagen bereits grossflächig vertrieben, in GB alledings mit der Auflage, dass sie 3 m vom Wohnhaus entfernt stehen müssen. Kleinst Windkraftanlagen kosten für 1KW etwa 1500 - 2000 EUR.

Windkraft: Akzeptanz

Was die gesellschaftliche Akzeptanz ("Verspargelung der Landschaft") der Windanlagen angeht: Über Hochspannungsmasten regt sich heute auch kein Mensch mehr wirklich auf; an die hat man sich inzwischen gewöhnt. Das nennt man wohl den Preis der Zivilisation. Interessanterweise stellt sich ausgerechnet die Bundeswehr gegen viele Windkraft Bauvorhaben, weil diese den "Tiefflug Betrieb" stören, wie etwa im bayerischen Vilsbiburg. Ähnliche Klagen der Militärs gegen Atomkraftwerke dagegen sind nicht bekannt. Warum wohl.
Und ob ein mit Solarmodulen "zugekacheltes" Dach oder Feld nun schöner anzuschauen ist als sich drehende Rotoren in der Landschaft - auch das ist Geschmackssache. Aber da bietet ja der Kauf von Windkraft Aktien eine Möglichkeit, diese Form der erneuerbaren Energie zu unterstützen.

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