Wärmedämmung

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Wärmedämmung

Das Prinzip ist klar: Wo keine Wärme rausgeht, kommt auch keine Kälte rein. Unter dem Aspekt Energie betrachtet heisst das: Je besser die Wärmedämmung von einem Haus ist, desto weniger Wärmeerzeugung ist erforderlich. Wärmeerzeugung ist schließlich der Hauptenergieverbrauch im Haus.

Dämmplatten für die Fassade

Wärmedämmung

Wärmeerzeugung und Materialien zur Wärmedämmung

Das Warmwasser will erwärmt sein und auch die Heizung: Die Wärmeerzeugung kann für eine Gebäude genau berechnet werden. Dabei wird zunächst der Wärmebedarf ermittelt, und anschließend mit dem U-Wert festgestellt wieviel Wärme erzeugt werden muss. Energieeffizienz heisst also ausser einer sinnvollen Wärmeerzeugung auch: gute Wärmedämmung im Außenbereich an Dächern, Fassaden und Außenwänden, dreifach verglaste Fenster, deren Rahmen wärmegedämmt sind, und bei Hausinstallationen muss darauf geachtet werden, dass Wärmeverlust vermieden wird durch gute Isolierung der Warmwasser führenden Leitungen.
Zur Wärmedämmung eignen sich viele Materialen: Luft ist die beste Wärmedämmung, allerdings nur, wenn sie nicht zirkulieren kann. Daher sind alle Wärmedämm-Materialien vorwiegend aus geschlossenporigen Produkten, Styropor und ähnliches. Ebenso tauglich sind Steinwolle, im ökologischen Bauen verwendet man auch gerne Hanf als Wärmedämmung.

WDVS: Wärme-Dämm-Verbund-System

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) besteht aus Styroporplatten in beliebiger Dicke (üblich sind 14 cm), die auf die Außenwand zu befestigen sind, und darauf dann einen Spezialputz mit Spezialarmierung, je nach Hersteller 5mm - 2cm dick.
Die Wärmedämmverbundsysteme der bekannten Hersteller sind inzwischen sehr ausgereift; erfunden wurden sie allerdings schon in den 50er Jahren - in Deutschalnd. Im Wiederaufbau musste schnell eine praktische und schnelle Lösung gefunden werden, um die Häuser dicht und trocken zu bekommen. An den Nebeneffekt - Wärme dämmen, also "nichts herauslassen" - dachten damals nur wenige. Das Prinzip war damals: Es ist kalt und durch die schlechten Heizsysteme (Briketts oder Kamine aus Holz) sammelte sich viel Kondensationsfeuchtigkeit und daraus folgend Schimmel im Haus an, was zu einem unguten und ungesunden Klima führte. Durch das WDVS wurde zwar die Kapillare Feuchtigkeit nicht entfernt, aber die Tau Punkt Temperatur an der Innenseite der Wand erhöht (etwa 14°C). Der Taupunkt ist der Temperaturpunkt, an dem die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit abkondensiert, was auf Dauer zu Feuchte- und anschließender Schimmelbildung führt. Wird diese Tau Punkt Temperatur also erhöht, gibt es keine Kondensatfeuchte mehr, das Haus wird trocken.  Die physikalische Bedeutung der WDVS hat man erst später erkannt. 


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Wärmespeicher

Ein Thema, das mit Wärme-Dämmung indirekt zusammenhängt, ist die Wärmespeicherung (im Sommer Kältespeicherung) - wenn auch oft etwas vernachlässigt (weil gesetzlich nicht reglementiert). Wärmespeicher ist immer die Masse, also etwa Ihre Hauswand oder Ihr Dach, besonders an kalten oder heißen Tagen. Ein Wärmespeicher hat die Aufgabe, die Raumtemperatur zu halten, wenn also im Sommer kurzfristig 35°C gemessen werden, soll ein Wärmespeicher (in diesem Falle Kältespeicher) dafür sorgen, das diese Wärme erst gar nicht hereinkommen kann. Da Holz- und Wärmedämmmaterial Wärme nicht speichern können, haben Holzhäuser oder Fertighäuser keine wirkliche Wärmespeicherung. Sie haben daher in einem Fertighaus oft das Problem, dass das Gebäude bei Extremtemperaturen schnell auskühlt oder eben schnell aufheizt.


 

 

 

 

 

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