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Haus & Versicherung

Thema Haus und Versicherung: Zunächst müssen wir zwischen zwei Phasen unterscheiden: Die Versicherung der Baustelle (Schäden und Haftungen beim Bau), und Versicherungen nach Einzug in das Traumhaus. Dazu können noch die Kredite und Hypotheken abgesichert werden, falls die monatliche Rate nicht gezahlt werden kann.

Welche Versicherungen sind für eine Immobilie nötig?

Immobilien Versicherung

Haus-Versicherungen: Welche brauche ich?

Man steht daher sowohl als Bauherr wie als Immobilienbesitzer vor der Frage: Welche Versicherungen sind sinnvoll? Hier rate ich zu unabhängigen Beratern, die nicht das eigene Versicherungsunternehmmen schön reden, sondern konkrete Vergleiche anstellen, und so massgeschneiderte Lösungen für den Versicherungsnehmer anbieten können.
Hausversicherungen sind zwar vom Gesetzgeber trotz aller Gesetze nicht vorgeschrieben, bei einer Bankfinanzierung wird eine Hausversicherung jedoch von den meisten Banken verpflichtend angefordert. Wie wichtig eine Immobilienversicherung sein kann, wurde mir selbst bewusst, als im März 2009 eine Elektro- Überspannung einen Schaden von über 8.000 EUR bescherte. Bei Hausversicherungen müssen also verschiedene Szenarien durchdacht werden. Was kann passieren, was ist versichert und vor allem: was ist nicht enthalten. Man denke nur an die Hochwasser Katastrophen in jüngster Zeit, als viele Hausbesitzer merkten, dass sie wohl einen Wasserschaden versichert hatten, nicht jedoch einen Wasserschaden, der von Naturkatastrophen verursacht wurde.
Wichtig bei Immobilienversicherungen sind also (in betroffenen Gebieten) Überschwemmungsschäden; dazu sollten grundsätzlich Feuer, Blitz, Grundwasser, Kurzschluss und Brand, Naturkatastrophen (Dach abgedeckt und folgende Wasserschäden) und Leitungswasserschäden versichert sein.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung wird seit 1942, wohl aus gutem Grunde, angeboten. Hausratversicherung kommt für Schäden auf, die Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände betreffen. Also alles, was beweglich ist. Die Schäden auf bewegliche Elemente im Haus werden beglichen, wenn Sie von Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruch und Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus verursacht werden. Im Einzelfall sind sogar Fahrräder, Stromgeräte oder Überspannungsschutz in der Hausratversicherung enthalten. Eine Hausratversicherung ist sehr sinnvoll, da sie auch große Schäden abdeckt, die kostenintensiv sein können. Eine Hausratversicherung empfiehlt sich für Hausbesitzer, aber auch für Mieter einer Immobilie, denn der Gebäude-Inhalt ist immer Eigentum dessen, der im Haus lebt - also auch ein Mieter.


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Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung wird abgeschlossen auf die Immobilie als solche. Also Dach, Wände, bzw. alles was fest damit verbunden ist. Die Gebäudeversicherung ist also wichtig für Eigenheim bzw Immobilien-Besitzer. Es werden sogenannte Elementarschäden am Gebäude selbst versichert, verursacht durch Brand, Wasser oder Blitzeinschlag, je nach Police. Nebengebäude wie Garage und andere müssen in gesonderten Kapiteln der Wohngebäudeversicherung definiert werden.
Bei Eintritt eines Schadens wird der Versicherungsschaden einer Gebäudeversicherung üblicherweise nach dem "gleitenden Neuwertfaktor" dynamisiert, soll heißen, dass der im Schadensfall gültige Wert der Sache (Immobilie oder Teile davon) bewertet und entsprechend reguliert wird.

Immobilienversicherung: Prämien & Versicherungsbeiträge

Versicherungsbeiträge und Prämien sind von mehreren Faktoren abhängig: Alter und Lage der Immobilie, wie viel ist sie wert, Fußbodenheizung oder nicht (Stichwort: Leitungswasserschaden). Fast alle enthalten die üblichen Schäden wie Feuer, Blitzschlag, Frost, Hagel, Leitungswasser, Wasser oder Sturm. Zu verhandeln oder gesondert zu versichern ist Einbruch, Kosten für Gutachter, Vandalismus oder auch Rechtsschutz.


Schadensfall, Schadensregulierung & Selbstbeteiligung

Meinen ersten Schadensfall als Hausbesitzer war eine Überspannung im Netz. Anstatt der üblichen 220 V gab es bei uns 380 V. Von den Kabeln in der Strasse hatte sich der Neutralleiter abgemeldet. Das war zuviel für Elektrogeräte wie die Ceran-Herdplatte, Kühlschrank, Parabolantenne, Kablelloses Telefon, Fernseher, Stereoanlage etc. Sogar Garagenantrieb und alle Halogentrafos waren durch. Der Elektriker war freundlicherweise sofort da, allerdings nur um uns an die Stromgesellschaft zu verweisen, er konnte da wohl nichts machen. Ein klassischer Versicherungsschaden. Was aber blieb, war ein kaputtes Haus ohne Licht und ein beträchtlicher Versicherungsschaden.
Was also tun, wenn der Versicherungsschaden eintritt? Zunächst umgehend die Versicherungsgesellschaft informieren und Schadensregulierung beantragen. Die Schadensregulierung muss ordentlich abgewickelt werden, damit Sie einer Versicherungsfirma nicht Gründe liefern, den Schaden eventuell nicht zu begleichen. Am besten mit Zeugen, oder klassisch per Einschreiben (Rückschein). Zur Schadensregulierung muss man der Schaden so gut als es geht auflisten und dokumentieren. Welche Gegenstände sind zerstört, welche Reparaturen fallen an etc. Wichtig sind Belege wie Rechnungen, Fotos. Vor Meldung des Schadens empfiehlt sich, die Police nochmals zu studieren, ob irgendwelche Details dabei sind, die man wissen sollte.
Wir hatten zwar eine Gebäudeversicherung, die jedoch wollte sich nur zu EUR 3.000 am Schaden beteiligen, stand so auch in der Versicherungspolice drin, da war nichts zu machen. Immerhin war auch eine Rechtsschutzversicherung inklusive, die jetzt gegen den Stromversorger klagt, damit auch der Rest des Geldes irgendwann mal bezahlt wird.
Übrigens: Der Hauseigentümer ist dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um den Versicherungsschaden zu minimieren. Etwa bei Leitungswasserschäden Wasser abzustellen und so schnell als möglich das Wasser zu entfernen. Das ist dann das viel zitierte "Kleingedruckte", was gern übersehen wird.
Eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren kann sinnvoll sein, denn diese reduziert erheblich den Jahresbeitrag (beläuft sich schnell auf 1.000 - 2.000 EUR, je nach Wert). Der Versicherungsfall tritt ja im besten Falle niemals ein, und wenn, dann aber doch (hoffentlich) selten, so dass man sich schon mal mit einigen 100 EUR daran beteiligen kann, ohne gleich die Privatinsolvenz befürchten zu müssen. Es ist schon erstaunlich, dass sich bei Fahrzeugen die Selbstbeteilung durchgesetzt hat, bei vielen Arten der Hausversicherung jedoch nicht.

Bauherrenversicherung

Die Bauherrenversicherung oder Bauherrenhaftpflichtversicherung: Wie der Name an sich definiert, umfasst die Bauherrenversicherung - je nach Police - verschiedene Schäden, die am Bau auftreten können, vor allem Wasser, Diebstahl, Personenschäden etc. Eine Bauherrenversicherung umfasst in der Regel die Schäden bis zu einer gewissen Bausumme; genau hier liegt dann oft der Haken bei späteren Streitereien, wenn diese zu niedrig angesetzt wurden. Bedenken Sie, das gerade Diebstahl am Bau recht einfach zu bewerkstelligen ist - wenn Sie z.B. gerade ihre Photovoltaikpaneele auf dem Dach installiert haben, dann sind diese auch schnell wieder abgebaut....... Bis zu einem gewissen Grad ist ihre normale Haftpflichtversicherung bereits für Bauherren Risiken zuständig, hier muss aber geprüft werden bis zu welcher Bausumme, ab hier würde dann die Bauherrenversicherung einen Schaden tragen.

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