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Hypothek

Eine Hypothek ist ein Kredit, den ein Finanzinstitut gewährt, indem als Sicherheit auf Ihr Haus eine Grundbucheintragung (Grundschuld) erfolgt. Aufgrund dieser geleisteten Sicherheit (Asset) bietet der Darlehensgeber i.d.R. eine niedrigere Verzinsung an als beim "normalen" Kredit üblich. In Deutschland sind festverzinste Hypotheken üblich, in Spanien und US variabel verzinst.

Hypothek: Geld gegen Sicherheit

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Festverzinste Hypotheken

Die Verzinsung bei einer festverzinsten Hypothek in Deutschland wird üblicherweise auf mindestens 10 Jahre festgelegt, in Niedrigzinsphasen bis zu 15 Jahre. Je länger der Zeitraum der Zinsfestschreibung, desto höher ist der Hypotheken Zins.
Nun ist eine festverzinste Hypothek nicht so festverzinst wie man das glaubt: Nach 10 oder 15 Jahren müssen neue Konditionen mit der Bank verhandelt werden. Auch wenn einiges getilgt ist (man rechnet mit etwa 2% / Jahr + Sondertilgungen), kann das nach 15 Jahren besser werden - oder schlechter. Bei dem derzeitigen Zinsniveau wohl eher schlechter. Das Problem ist: Wenn ausgerechnet in 15 Jahren eine Hochzinsphase herrscht, dann müssen Sie zu äußerst schlechten Konditionen einen neuen Kredit finanzieren. Das kann dann teuer werden.
Grundsätzlich aber gilt für Festverzinste Hypotheken: Man weiss, woran man ist, und muss bei Erhöhung der Umlaufzinsen nicht nervös werden: Ratenzahlungen bleiben über die vereinbarte Zeit immer gleich.

Variabel verzinste Hypotheken....

In Spanien und USA wird mehr die variabel verzinste Hypothek vergeben, die kann sich dann an verschiedenen Zinsen orientieren, den Interbankzins oder auch nach dem Umlaufzins (Euribor).
Obwohl die variabel verzinste Hypotheken hierzulande eher verschmäht sind, sind diese seit 2001 im Vergleich deutlich als Sieger hervorgegangen. Variabel verzinste Hypotheken errechnen sich aus dem jeweils gültigen Umlaufzins (z.B. Euribor + 0,5%), und nicht auf spekulative Kalkulationsszenarien einer Bank. Man kann sie daher ale eine ehrlichere Art der Finanzierung sehen, denn Sie zahlen das, was das Geld wirklich kostet. Bei Festverzinstem Bau-Geld zahlen Sie die übliche Aufschläge, Risikofaktoren und Margen, die eine Bank kalkulieren muss, denn die müssen ja immer das "worst case" Szenario miteinkalkulieren. Im direkten Vergleich müssen wir also für die vergangenen 10 Jahre feststellen, dass variabel verzinste Hypotheken wesentlich preiswerter waren als Festverzinste.


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.....und Risiken

Nun weiß keiner zur Zeit, wie sich die Zukunft entwickeln wird bei der Inflation. Bei 10 Jahres Baukrediten von unter 4 % sieht es aber wohl so aus, das selbst die Geldinstitute von mittelfristig eher niedrigen Zinsen ausgehen. Ich empfehle variabel verzinste Hypotheken für Hausbau-Finanzierung, allerdings mit der Auflage einer höheren Eigenkapitalquote, um Unvorhersehbares besser abfedern zu können. Als Unvorhersehbares bezeichne ich bei variabel verzinsten Hypotheken Zinserhöhungen, in der Anfangsphase der Amortisierungsphase (Tilgung), was zu beträchtlichen monatlichen Aufschlägen führen kann.


 

 

 

 

 

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