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Baustelle und Haftung

Beim Baubetrieb bzw. auf der Baustelle ist rechtlich gesehen der Bauunternehmer für die richtige Durchführung der Bausache (mit-) verantwortlich. Er hat im Baubetrieb bei Planungsfehlern, die er entdeckt, und die den üblichen Bauanforderungen nicht entsprechen, eine Mitteilungspflicht an die Bauleitung.

Verantwortung auf der Baustelle

Haftung beim Hausbau

Wer haftet? Die Umkehr der Beweislast

Das hört sich wohl logisch und selbstverständlich an, soll aber verhindern, dass die klassischen Begründungsversuche ("....es stand ja so in den Plänen vom Architekt") nicht unbedingt richtig sind. Denn wusste der Bauunternehmer, dass die Art der Bauausführung falsch war, ist er sogar für diesen Fehler verantwortlich und muss unter Umstände für Abhilfe / Mängelbeseitigung auf eigene Kosten sorgen.
Nach einer Abnahme oder teilweisen Abnahme durch den Architekt oder/und Bauherrschaft erfolgt die sogenannte Umkehr der Beweislast. Dies heißt im Baubetrieb, dass ab dem Zeitpunkt einer Abnahme zukünftige Mängel von den Bauherren nachgewiesen werden müssen. Der Bauherr muss also Gründe vorlegen um einen Bauunternehmer zu beweisen, dass das Dach undicht ist. Bis zum Zeitpunkt der "Umkehr der Beweislast" darf der Bauherr auf ein abgedichtetes Dach bestehen; ihm darf dabei egal sein, aus welchem Grunde es hereinregnet, denn er hat ein Recht auf mängelfreie Leistung, in diesem Falle ein abgedichtetes Dach.

Baubetrieb: Geld gegen Leistung

Viele Menschen kommen oft erst dann und bitten um Hilfe, wenn die Probleme nur noch mit Mühe, oder eben gar nicht mehr zu lösen sind. Grundsätzlich gilt jedoch, wie anderswo auch: Probleme vermeiden ist besser.
Mein persönlicher Tip: Zahlen Sie nicht mehr Geld am Bau als Leistung erbracht ist. Nur so ist die Bau-Firma motiviert, ihre Arbeit auch fertig zu machen, man möchte ja schließlich abrechnen. Geld gegen Leistung! Leisten Sie am besten keine Anzahlungen. Sie zahlen ihrem Bäcker ja auch nicht 3 Wochen vor Backen der Brötchen, sondern gegen Erhalt der gewünschten Leistung. So soll das am Häusle-Bau auch sein. Allerdings sollen Bau-Unternehmer auch nicht unfair behandelt werden. Mit Fairness kommt man am weitesten, die Bau-Unternehmung soll jedoch einen kleinen Leistungsvorlauf haben.


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Sicherheitseinbehalt

Das Bau Geld wird also nach Fertigstellung der Bausache bezahlt, Zug um Zug und Geld gegen Leistung. Bewährt hat sich außerdem ein 5 oder 10%iger Einbehalt der zu bezahlenden Summe, bei jeder Rechnungszahlung, der sich entsprechend akkumuliert, und bei mängelfreier Abnahme durch Sie und Ihren Architekt dann ausbezahlt wird. Dadurch sammelt sich im Laufe einer Baustelle eine ganze Menge an Sicherheitseinbehalt an, dass kommt Ihnen spätestens beim Beseitigen der Mängel sehr gelegen, denn die Mängel werden gut und schnell beseitigt, da der Unternehmer sein Geld haben will.


 

 

 

 

 

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