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Haus und Energie

Haus und Energie: Früher (fast) kein Thema, inzwischen aber von zentraler Bedeutung. Das gilt sowohl für den privaten Hausbau, als auch für gewerbliche Immobilien, wobei nicht nur der Kosten Aspekt zählt, sondern auch der gesamt-gesellschaftliche Aspekt, also die Verträglichkeit für Umwelt, Klima und Natur.

Saubere Energie für eine grüne und saubere Umwelt

Energie sparen

Immobilie: Energie sparen und Energie produzieren

Haus bauen heißt, sich bereits in einem frühen Planungsstadium mit dem richtigen Energiekonzept auseinander zu setzen. Energie meint dabei nicht nur Energie sparen, sondern auch Konzepte der Energie Gewinnung bzw. Energie Produktion. Das muss für jedes Wohnhaus richtig dimensioniert sein, um Energieeffizienz zu gewährleisten. Es liegt auf der Hand, dass ein einziger Heizkessel für 10 Wohneinheiten wesentlich kostengünstiger arbeiten kann als 10 individuelle Anlagen in 10 Reihenhäusern. Ein Bauträger wird dabei eher auf die für ihn preiswertesten Erstellungskosten achten (was sich oft auf höhere Unterhaltskosten für den Immobilienbesitzer auswirkt); als Bauherr in einer Baugruppe können wesentlich effizientere Systeme eingesetzt werden, für die sich u.U. auch staatliche Förderungen organisieren lassen. Es gibt viele unterschiedliche Energie-Systeme, ein Energiekonzept zu definieren kann auch eine Mischung aus verschiedenen Systemen sein. Doch eines ist sicher: Der Trend zum Ökostrom ist längst da, was sich auch daran zeigt, dass das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hierfür ein eigenes Portal betreibt.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Erneuerbare Energie ist auch definiert im Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG). Dies reguliert die Einspeisung von Strom in das öffentliche Stromnetz als erneuerbare Energie, also vor allem Solar, Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft. Das Gesetz ist seit Mitte 2004 gültig (BGBl. I, S. 1918 ff), und soll die Nutzung der erneuerbaren Energien fördern, vor allem auch zur Stromproduktion. Wir müssen aber mittelfristig davon ausgehen, dass die staatlichen Förderungen immer mehr heruntergefahren werden, denn am Ende müssen diese Förderungen auf die jeweiligen Stromkonsumenten umgelegt werden, was zu einer ständigen Verteuerung des Stroms führt. Mehr über finanzielle Unterstützungen für Energiesparmaßnahmen auch im Kapitel Zuschüsse und Förderungen.


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Haus als Energieproduzent

Die Energieproduktion wird meist lokal in jedem Haus individuell übernommen. Das hat den Vorteil, dass keine Transportverluste zu beklagen sind, aber den Nachteil, dass viel Energie wieder verschwendet wird, weil nicht voll ausgenutzt wird, was sich ausnutzen liese. Mini Blockheizkraftwerke (BHKW) nutzen diese überschüssige Energie und erzeugen nach Erwärmung des Hauses und des Warmwassers auch noch Strom. Eine gute Sache also, denn die Abwärme wird abermals genutzt, anstatt durch den Kamin geblasen. Sie schützen also unsere Umwelt, und dürfen sich nebenbei noch über Einnahmen freuen, wenn Sie den erzeugten Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Oder eben weniger Strom verbrauchen, weil Sie ihren selbst produzieten benutzen. Mini Blockheizkraftwerke funtkionieren dabei mit allen möglichen Verbrennungsstoffen, werden jedoch nur bei Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen gefördert. In jedem individuellen Wohngebäude muss die Energieproduktion ständig erneut diskutiert werden. Es werden immer mehr Wärmeerzeugungsmodelle angeboten, die erneuerbaren Energien fließen dabei in unser Wärmeerzeugungssytem mit ein.


About: 3-fache Energieverschwendung

Es gibt leider immer noch wenig Phantasie in der Politik, das führt zu absurder Energieverschwendung. Die Politik muss aber den Energiehaushalt mehr steuern - sowohl im großen Rahmen, als auch für den einzelnen Hausbesitzer. Hier meine Top-3 der Energieverschwendung:
1. Zentral wird  mit Wärme Energie (Strom)  produziert und hernach der Energieträger (Wasser) künstlich abgekühlt, ohne diese kostbare Wärme als Heizung zu nutzen. Der nun gewonnene Strom wird über Kilometer unter enormen Verlusten transportiert, bis im Wohnhaus angekommen. Die Energieverschwendung liegt nun in der Vernichtung der Wärme (es könnte zum Heizen benutzt werden), aber auch der Verlust auf den langen Transportwegen (über 50%).
2. Windkraftanlagen stehen immer mehr im Norden Deutschlands (Nordsee und Ostsee), und die gewonnene Energie wird über Hunderte von km in den Süden gebracht. Die bestehende Infrastruktur reicht aber nicht, deswegen stehen viele Windräder nach dem Bau erst einmal still. Staatlich geförderter Unsinn.
3. In jedem Wohnhaus wird Energie und Wärme hergestellt, ohne den notwendigen Strom daraus zu gewinnen. Und das, obgleich die Wärme zum Heizen doch da ist und ohne weiteres eine Turbine angetrieben werden könnte. Realität  ist aber: nach Erfüllung des (Heiz-) Zweckes - Brauchwasser und für Heizung - geht die restliche Wärmeenergie direkt durch den Schornstein in die Außenwelt. Wohnhäuser sind aber kleine Kraftwerke, die Energieproduktion kann zu Hause stattfinden. Wenn sich also unsere Politik schwer tut, alle bisherigen Erkenntnisse zu nutzen, sollten wenigstens Sie das bereits in der Planungsphase eingehend studieren und einplanen. Denn ein richtiger Energiemix - d.h. die richtige Mischung aus Umweltverträglichkeit, Kosten und Energiegewinn - hilft dauerhaft Geld einzusparen.

Falsches Energiekonzept

Die Zukunft liegt - meiner Meinung - in dezentraler Energie- und Stromproduktion, sowie Wärmeerzeuger nach dem Wärmepumpen-Prinzip. Im Wärme-Erzeugungskreiskauf könnte zusätzlich ein kleiner Gasbrenner angeschlossen werden, der ausser Wärme für Heizung und Warmwasser eben auch Strom produziert. Ausser dem Mini BHKW könnten auch Mini Windkrafträder auf dem Dach installiert werden, sowie Solarthermie (Warmwasser und Strom). Das beste an diesem System: Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Gas hat die sauberste Verbrennung aller fossilen Brennstoffe) kann mehr und mehr zurückgefahren werden, je mehr eigener Strom produziert wird. Denn mit ihrem eigens produzierten Strom füttern Sie Ihre eigene Wärmepumpe.
Die Zukunft bringt auch sicher noch viel Interessantes zum Thema Wasserstoffzelle. Leider gibt es politisch wenig Willen, diese Technik weiter zu entwickeln. Gute Ansätze (Prototypen) gibt es bereits seit Jahren für Kraftfahrzeuge. Stichwort Autobatterien: Der einmal gewonnene Strom (etwa durch Windkraft oder Wasserstoffzelle) wird nachts gespeichert (wenig Verbrauch) und kann tagsüber abgegeben werden, wenn die Peaks (Energieverbrauchspitzen) erreicht werden. Haben also alle Haushalte Elektro Fahrzeuge, werden diese nachts an das Stromnetz angeschlossen (und laden) und geben tagsüber den Strom wieder ab. Eine logische Sache also.
Das falsche Energiekonzept unserer Politk zeigt aber zuwenig Willen, sich mit diesen Techniken auseinanderzusetzen. Im Gegenteil: Es wird immer noch zentral Strom produziert und über veraltete Infrastruktur über Hunderte von km transportiert. Ebenso werden Kohle Kraftwerke (40% unsere Stromproduktion) mit Milliarden unterstützt, das ist dreckig und unrentabel. Die unlängst getroffene Entscheidung, Atomkraftwerk Laufzeiten zu verlängern, setzt dem ganzen noch einen Punkt auf.

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