Energetische Sanierung

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Haussanierung kalkulieren

Eine energetische Gebäudesanierung muß sich rechnen. Zwar gibt es Förderungen über die KfW oder die Bafa, doch nutzt die beste Förderung nichts, wenn schlecht kalkuliert wird, weil mögliche Folgekosten nicht mit berücksichtigt werden. Wir zeigen anhand von 2 Beispielen, was zu beachten ist und wo Kostenfallen lauern.

Energetische Bausanierung

Wärmedämmung

Beispiel A: Denkmalgeschütztes Haus

Für Gebäude, die mehrere 100 Jahre alt sind, muß zunächst geklärt, ob es Auflagen vom Denkmalschutz gibt. Sinn des Denkmalschutzes ist, dass Gebäude, sofern sie als kulturell erhaltens- und schützenswert angesehen werden, bei einer Renovierung im ursprünglichen Charakter oder in der Bausubstanz nicht wesentlich verändert werden dürfen. Eine energetische Sanierung soll möglichst originalgetreu erfolgen. Das Denkmalrecht bzw. der Denkmalschutz ist dabei auf Länderebene geregelt, wie z.B. das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler in Bayern. Was oft nicht bekannt ist: Steht ein Haus unter Denkmalschutz, ist der Eigentümer sogar verpflichtet, dies zu erhalten! So kann neben den üblichen Maßnahmen der Modernisierung (Heizung, Wärmedämmung) vor allem altes Mauerwerk sehr teuer werden, wenn Wände abgestützt werden müssen. Aber auch Erhalt der Fassaden, Fachwerk oder historische Fenster können das Budget sehr belasten.

Beispiel B: Nachkriegs-Bausubstanz

Noch immer gibt es viele Wohnungen und Häuser aus der Nachkriegszeit, die günstig erworben werden, und wo nun eine energetische Sanierung ansteht. Der Wohnungsbestand der Nachkriegszeit war oft schnell hochgezogen, einfache Ziegelbauweise, schlechte Dämmung, undichte Fenster, Heizung oftmals noch mit Einrohrsystem. Grundsätzlich ist es kein Problem, auch solche Häuser auf den Standard "KfW Effizienzhaus 70" zu bringen. Neben Kosten für Heizung, Fassadensanierung, Kellerdeckendämmung, Dachdämmung oder Fenster wird aber hier bei der Kalkulation oft die unzeitgemäße Raumaufteilung vergessen. Denn eine energetische Sanierung macht ja nur Sinn, wenn ein Haus auch insgesamt auf lange Sicht "passend" ist. Wohnbedürfnisse heute unterscheiden sich fundamental von denen vor 50 Jahren. Hier eine Wand herausreißen, dort ein neuer "offener" Wohnbereich; und wenn dann noch die Garage zu klein ist und der Garten hoffnungslos verkrautet, dann sind das versteckte Kosten, die bei der Kalkulation einer Altbausanierung mit berücksichtigt werden müssen. Es ist ja nicht nur die Senkung der Heizkosten, sondern auch eine moderne Raumstruktur, was die Freude an einer Immobilie lange aufrecht hält.


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Gut planen bei der Sanierung

Wer also sein Haus renovieren möchte, für den empfiehlt sich, vorab eine professionelle Baubegleitung zu organisieren, die ebenfalls über die KfW gefördert werden kann (Zuschuss). Für Energieberatungen vor Ort gibt es von der Bafa Zuschüsse. Eine Liste mit Energieberatern finden sie hier unter www.energie-effizienz-experten.de.
Maßnahmen sind besonders dann rentabel, wenn sowieso am Haus Arbeiten fällig sind. So macht es beispielsweise Sinn, gleich über eine komplette Fassadendämmung nachzudenken, wenn (eigentlich nur) ein neuer Außenputz für die Fassade ansteht. Auch gilt die Dämmung des Daches als besonders rentabel nicht zuletzt deshalb, da hier auch weniger praktisch Veranlagte viel in Eigenleistung machen können. Und natürlich gilt der Grundsatz: Wer gut informiert ist, kalkuliert besser. Webportale wie energie-kosten-reduzieren.de bieten heute genug Möglichkeiten, sich bequem vorab online zu informieren. Generell gilt die Faustformel: Je höher größer die Wohnfläche, desto geringer die Sanierungskosten umgerechnet auf den Quadratmeter.


 

 

 

 

 

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