Mängel beim Bau

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Baumängel

Immer wieder grosses Diskussionspotenzial beim Bauen sind Baumängel und deren fachgerechte Mängelbeseitigung. Was also tun, wenn ein Bauunternehmer bei offensichtlichen Mängeln mit den ehrlichsten Augen zu erklären versucht, dass diese Art Ausführung "schon immer so gemacht wurde...."?

Mängel beim Bau: Wenn Standpunkte aufeinanderprallen

Maengel beim Hausbau

Pfusch am Bau und Mängel

Zunächst gilt: Nicht jeder Mangel ist gleich ein vorsätzlicher Pfusch. Fehler zu machen ist menschlich. Das Problem entsteht aber oft, wenn ein Bauunternehmer sich weigert, einen gerügten Mangel zu beheben (seinen Fehler zu korrigieren) - oft mit den interessantesten Begründungen. Und da gilt: Wer verantwortlich ist, hat den Mangel zu beseitigen. Und viele Baumängel können ohne weiteren Aufwand behoben werden. Es gibt aber auch Baumängel, die nur sehr kostenintensiv zu beheben sind. Im Extremfall kann das sogar dazu führen, dass eine bereits fertig gestellte Bausache wieder rückzubauen ist, um das Ganze noch einmal neu herzustellen.

Mängelbeseitigung

Nicht verschwiegen werden soll: die Mängelbeseitigung Typ "Zermürbung". Sehr beliebt vor allem bei inkompetenten Bauunternehmern. Es wird beseitigt, was sich gar nicht beseitigen lässt, und es wird dann so lange herum gepfuscht, bis ein Bauherr völlig entnervt die Sache akzeptiert (= abnimmt) und bezahlt. Musterbeispiele sind fehlerhafte Ausführungen von weißen Wannen in Kellerräumern (eine Art wasserdichter Beton bei hohem Grundwasserstand), oder auch unbrauchbare Drainageleitungen. Am schlimmsten sind schwere Baumängel, wie z.B. falsche Fundamentierung.


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Besser Fingerspitzengefühl statt Gericht

Beim Thema Baumängel und Mängelbeseitigung steht man bisweilen vor Menschen, die völlig am Ende ihrer Nerven sind. Das gilt auch für rechtschaffene Bauunternehmer, die vielleicht einen Fehler gemacht haben und nun nicht weiter wissen, weil der Baumangel nicht mehr behoben werden kann. Womöglich haben sie noch vergessen ihre Versicherung abzuschließen und stehen damit vor der finanziellen und beruflichen Katastrophe - nicht selten gar der Konkurs. In solchen Fällen gilt maximales Fingerspitzengefühl der Verhandlungsführer, also auch ihr Architekt.
Die meisten dieser groben Baumängel landen jedoch vor Gericht, weil mit hohen Kosten verbunden. Da Juristen üblicherweise nichts vom Bau verstehen, geht dies einher mit endlosen Sachverständigengutachten beider Seiten. Ein sehr zermürbender Prozess also für alle Parteien. Es kann daher durchaus sein, dass die eleganteste Lösung heisst, die mangelhafte Leistung unter einer angemessenen Minderung abzunehmen. Sie akzeptieren also die Mängel, so möglich.
Mein Rechtsanwalt rät mir immer: Ein schlechter Kompromiss ist besser als ein Verfahren vor Gericht. Womöglich hat er recht.


 

 

 

 

 

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